Ängstliche Hunde richtig behandeln

Nicht nur Menschen haben in bestimmten, von ihnen als bedrohlich wahrgenommenen Situationen Angst, auch Tiere reagieren furchtsam. So zeigen Hunde beispielsweise ängstliches Verhalten bei ungewohnten, lauten Geräuschen wie Schüssen oder Silvesterböllern. Einige Vierbeiner werden panisch beim Autofahren, andere leiden unter Trennungsangst oder fürchten sich beim Tierarztbesuch. Die Hunde zeigen typische Symptome in solchen Situationen: Sie zittern, speicheln verstärkt, erbrechen, setzen Harn oder Kot ab, möchten sich verstecken oder winseln. Mitunter tritt sogar das so genannte Angstbeißen auf und der Hund wird schnell als Problemhund eingestuft.

Selbstverständlich geht Angst beim Hund wie beim Menschen mit einer stark reduzierten Lebensqualität einher. Außerdem kann das Zusammenleben zwischen Vierbeiner und Halterfamilie dadurch erheblich beeinträchtigt werden. Wie sollen Tierhalter aber mit der Angst ihrer Hunde umgehen? Oft sind sogar die Menschen unbewusst dafür verantwortlich, dass die Angst bei Hunden noch zunimmt. So streicheln oder trösten sie ihre Tiere, wodurch die Hunde in ihrem Verhalten noch bestärkt werden. Eine angemessene Behandlung des ängstlichen Hundes sieht jedoch anders aus.

Tierhalter sollten besser das Angstverhalten ignorieren und stattdessen nichtängstliches Verhalten in problematischen Situationen belohnen. Der Hund lernt, dass er Lob und Leckerli bekommt, wenn er sich angemessen verhält. Nicht immer kann jedoch durch die richtige Reaktion des Besitzers die Angst bei Tieren beseitigt werden. In schweren Fällen ist es deshalb ratsam, einen spezialisierten Tierarzt oder einen Tierpsychologen aufzusuchen und sich kompetente Hilfe zu holen.


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