Aktenvernichter zerschreddern Dokumente zuverlässig
In fast allen Büros, aber zunehmend auch in Privathaushalten kommen Aktenvernichter zum Einsatz. Wichtigste Aufgabe eines Reißwolfs, wie der Aktenvernichter im Volksmund gern bezeichnet wird, ist das Zerschneiden von Dokumenten in so kleine Stückchen, dass die zerkleinerten Papiere nicht oder nur mit viel Mühe wieder zusammengesetzt werden können.
Müssen des Öfteren vertrauliche Papiere vernichtet werden, empfiehlt sich die Anschaffung von Büro-Schreddern mit Partikelschnitt. Diese Geräte zerschneiden das Papier nicht nur in Streifen, sondern zerteilen die Streifen nochmals. Cross-Cut oder Kreuzschnitt ist die Bezeichnung für diese Schneidemethode. Für Papiere mit weniger vertraulichem Inhalt können preiswerte Aktenvernichter, die nach dem Straight-Cut-Verfahren arbeiten, also das Papier lediglich in Streifen schneiden, verwendet werden. Moderne Büro-Schredder können mittlerweile nicht nur Papier, sondern auch CDs, DVDs oder Kreditkarten vernichten.
Aufschluss über die Datensicherheit von Aktenvernichtern geben die jeweiligen Sicherheitsstufen. Für allgemeines Schriftgut, das keiner besonderen Geheimhaltung unterliegt, empfehlen sich Geräte mit den Sicherheitsstufen 1 und 2. Zur Vernichtung vertraulicher Papier sind Modelle mit Sicherheitsstufe 3 geeignet. Den höchsten Sicherheitsanforderungen werden Aktenvernichter mit der Sicherheitsstufe 5 gerecht.
Beim Kauf eines Reißwolfs sollten verschiedene Parameter berücksichtigt werden wie Schnittleistung, Größe des Auffangbehälters, spezielle Funktionen wie Autostart und Autostopp und besondere Sicherheitseinrichtungen wie Sicherheitsklappen. Wie viele Blätter gleichzeitig zerschreddert werden können, ist abhängig von der Schnittleistung. Für den privaten Gebrauch reichen in der Regel Aktenvernichter mit geringerer Schneidleistung aus.