Aloe vera – Ein Heilpflanze mit breiten Wirkungsspektrum

Die alte Heilpflanze Aloe vera gilt als besonders geeignet zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Herpes, Ekzemen und Mykosen und kann zu diesem Zweck innerlich oder äußerlich angewendet werden. Das bewährte Aloe-Gel kann pur getrunken oder mit anderen Getränken vermischt werden, es soll sich zur unterstützenden Behandlung von Gicht, Rheuma, Arteriosklerose, Arthritis, Diabetes und vielen weiteren Erkrankungen eignen. Zur äußeren Anwendung bieten der Fachhandel verschiedene Salben und Cremes mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Aloe, die als besonders feuchtigkeitsspendend und hautpflegendend gelten.

Die hiesigen klimatischen Bedingungen sind nicht geeignet um die Aloe vera ganzjährig im Freiland zu kultivieren, die Haltung auf der Fensterbank ist jedoch problemlos möglich.

In den Gärtnereien sind diverse Aloe-Sorten erhältlich, für die medizinsche Verwendung ist die Aloe barbadensis miller die erste Wahl, sie gedeiht in sandig-trockenem Substrat und schätzt einen vollsonnigen Platz auf der Südseite des Hauses. Kleinere Pflänzchen sollten zu Beginn einen hellen aber sonnengeschützten Platz erhalten, grundsätzlich sind Staunässe und starke Düngergaben zu vermeiden. Im Winter benötigt die Wüstenlilie einen hellen frostfreien Standort mit mindestens 12 bis 15 Grad Raumtemperatur, optimal ist ein Wintergarten oder eine beheiztes Gewächshaus.

Frische Aloe Blätter für den Eigenbedarf

Für die direkte Nutzung frischer Pflanzenteile wird eines der jungen dickfleischigen Blätter entfernt, in mehrere Stücke geschnitten und mit den Schnittflächen in Wasser gestellt. Dabei wird der Pflanze das bittere Aloin entzogen, was sie bekömmlich macht. Anschließend werden Blatthaut und Dornen entfernt und das restliche Blattmark nach Belieben in Speisen oder Getränke gegeben.


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