Armbänder: Geschichte und Modetrend

Armbänder haben seit Jahrhunderten einen ganz besonderen Reiz. Sie werden geliebt, verehrt, vererbt und weitergegeben. Sie dienen als Wertanlage und als besondere Schmuckstücke die nicht jeden Tag getragen werden. Zumindest die aus Edelmetall gefertigten. Es wurden schon in alten Gräbern Armbänder aus Gold gefunden. Sozusagen eine Grabbeigabe für die Ewigkeit. Gold vergeht nicht.

Doch auch die günstigeren Modelle erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gefertigt aus Leder oder Kunststoffschnüren schmücken die modernen Bänder so einige Handgelenke. Da macht es auch keinen Unterschied, ob das Armband nun besonders schön verziert ist, oder mit Perlen oder Muscheln geschmückt wurde. Ein Armband liegt immer im Trend. Man muss nur die passende Garderobe finden, die dazu passt. Denn ein Art Deco-Armband wird wohl kaum zu einem Imperialkleid passen. Und ein schlichtes Lederarmband passt auch nicht ganz zu einem dunklen Anzug. Aber mit ein wenig modischem Gespür kann man aus fast allem etwas machen.

Wenn schon schwedische Modeketten immer wieder Armbänder für Damen und Herren auf den Markt bringen, dann kann man sich durchaus trauen, so etwas zu tragen. Geschichtlich betrachtet hat der besondere Armschmuck auch einiges zu bieten. So bekommen Mädchen aus der Türkei zu ihrem Geburtstag immer kleine Goldarmreife geschenkt. Diese sollen dem Mädchen später helfen, wenn sie keinen Mann findet, oder dieser gestorben ist. Der Armreif als Wertanlage. In gewissen Kreisen sind Lederarmbänder auch eine Art Erkennungszeichen. Wieder andere tragen die Bänder und Reifen als Statussymbol. Besetzt mit Brillanten und Saphiren und allerhand anderen Edelsteinen. Die Käufer sind bereit, ein Vermögen auf den Tisch zu legen, um ihren Reichtum zur Schau tragen zu können. Armbänder sind so vielschichtig. Am besten ist es doch, man holt sich selber eines.


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