Ausbauhäuser

Unter Ausbauhäusern versteht man in der Regel zunächst einmal Fertighäuser. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der Bauherr den Innenbau bei einem Ausbauhaus selber bestimmen kann. Es gibt jedoch keinerlei Vorschriften darüber, welche Leistungen von den Herstellern erbracht werden müssen. Diese bestimmen also individuell, was sie unter einem Ausbauhaus verstehen und welche Leistungen sie dem Bauherr vertraglich zusichern.

Die Hersteller von Ausbauhäusern bieten immer verschiedene Ausbaupakete an, welche für den Bauherrn große Vorteile haben. Damit ist gewährleistet, dass dieser nur exakt den Preis bezahlt, der für einen bestimmten Baubereich notwendig ist und nicht beispielsweise zu viel, da er sich eventuell verschätzt oder verrechnet hat.

Angeboten werden Ausbauhäuser immer ab der Kellerdecke oder Bodenplatte. Des Weiteren gibt es auch Ausbaukeller, diese sind aber eine spezielle Leistung, die auch gesondert bezahlt werden muss.

Das Ausbaumaterial wird in der Regel vom Hersteller angeboten und lediglich vom Kunden bezahlt, jedoch steht es diesem auch frei, sich diverse Materialien selber zu kaufen wenn er glaubt, diese billiger zu bekommen als bei dem Hersteller des Ausbauhauses.

Trotz aller Vorbereitung und Planung ist auch bei Ausbauhäusern ein Bauleiter erforderlich, der zwar nicht ständig auf der Baustelle sein muss, jedoch immer telefonisch erreichbar sein muss.

Die Hersteller haben gewöhnlich eine Servicehotline, an welche sich überforderte Bauherren wenden können, wenn sie nicht mehr weiter wissen bzw. mit dem Ausbau alleine überfordert sind. In dem Fall kommen die Hersteller zur Baustelle und nehmen das Problem selber in die Hand.

Danach muss das Haus nur noch von dem zuständigen Bauordnungsamt abgenommen werden.


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