Autogenes Training für mehr Gelassenheit
Stress und Hektik prägen den Alltag vieler Menschen. Speziellen Strategien zur Entspannung und Stressbewältigung kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu.
Eine Möglichkeit, um ruhiger und ausgeglichener zu werden, stellt das Autogene Training dar. Hierbei handelt es sich um eine Methode der Selbstbeeinflussung. Der Übende versetzt sich mithilfe dieses Verfahren selbst in einen Entspannungszustand. Durch autogenes Training kann Stress schnell und wirksam abgebaut werden. Darüber hinaus wird es als vorbeugende Maßnahme gegen zahlreiche körperliche Erkrankungen eingesetzt. Gesundheitliche Störungen wie Bluthochdruck, Muskelverspannungen, Ängste, Kopfschmerzen oder Störungen des Verdauungstraktes sollen durch das Verfahren positiv beeinflusst werden.
Da die Entspannungstechnik zunächst nicht einfach ist, empfiehlt es sich, sie unter Anleitung eines erfahrenen Therapeuten zu erlernen. Dieser erklärt vor den Übungen die Grundlagen und überwacht den Ablauf einer Sitzung. Wer die Methode beherrscht, ist in der Lage, nahezu überall wirkungsvoll zu entspannen, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder zu Hause vor dem Einschlafen. Der Übende spricht in Gedanken bestimmte Formeln und Sätze aus und erreicht auf diese Weise einen Entspannungszustand, der Ängste und innere Blockaden lösen kann. Autogenes Training wirkt sich zudem ausgleichend auf das vegetative Nervensystem aus. Ungesunde Anspannung, die Körper und Geist beeinträchtigt, wird reduziert, der Übende wird gelassener und leistungsfähiger. Einige Krankenkassen organisieren inzwischen für ihre Mitglieder kostenlose Kurse in Autogenem Training, die bereits viele in Anspruch nehmen.