Bambus verleiht dem Garten fernöstlichen Charme
Obwohl Bambus in tropischen und subtropischen Regionen beheimatet ist, können einige Bambusarten auch hierzulande gut gedeihen. Die stark wachsenden Pflanzen bereichern den Garten auf vielfältige Weise. So dienen sie häufig als Sichtschutz, zum Beispiel in Form einer Bambushecke, sie schützen auch vor Wind, eignen sich als Kübelbepflanzung oder können in Wintergärten und auf Terrassen eingesetzt werden. Auch Bambushaine sind im Garten beliebt. Viele Arten erreichen beträchtliche Höhen. Manche Bambusse können gar bis zu vierzig Meter erreichen.
Für die Gestaltung von Gärten gewinnt Bambus zunehmend an Bedeutung, denn die Halme der immergrünen Pflanzen wirken sehr attraktiv. Doch nicht nur als Gartenpflanze ist Bambus gefragt. Das Gras wird vor allem in asiatischen Ländern als Nahrungsmittel, Brennmaterial oder Baustoff verwendet. Beispielsweise stellt man auch immergrünen Hecken bestechen Bambushecken durch ihr lebendiges Aussehen. Um die Halme in ihrem Wachstum zu begrenzen, schneidet man Bambushecken einmal jährlich im Spätsommer zurück. Es gibt auch Arten, die sich hervorragend zur Bodendeckung eignen. Diese Bambusse werden vor ihrem Austrieb stark zurück geschnitten. Wichtig ist immer eine ausreichende Bewässerung. Ein Hinweis darauf, dass die Pflanze Wasser benötigt, ist das Einrollen der Blätter. Bei großer Trockenheit ist tägliches Wässern notwendig. Auch im Winter muss Bambus regelmäßig gewässert werden.