Beerensträucher: für Nutz- und Ziergärten gleichermaßen geeignet
Obstbäume und Gemüsepflanzen sind in jedem Nutzgarten zu finden, aber auch Beerensträucher nehmen den ihnen gebührenden Platz in der Gartenflora ein. Beeren wie Johannisbeeren, Stachel- und Brombeeren, Blaubeeren, Preisel- und Himbeeren sind nicht nur wohl schmeckend, sondern auch sehr gesund. Außerdem lassen sie sich auf verschiedene und abwechslungsreiche Weise zubereiten, man kann aus Beeren sogar Getränke wie Saft, Wein oder leckeren Likör herstellen.
Zu den Vorzügen der Beerensträucher gehört, dass sie keine besonders aufwändige Pflege erfordern und recht genügsam sind. Darüber hinaus sind viele Sträucher attraktiv und machen auch im Ziergarten einen guten Eindruck. Anders als Obstbäume lassen sich die Sträucher leicht schneiden. Den geeigneten Standort für Beerensträucher im Garten stellen sonnige bis halbschattige Areale mit humosem, lockerem Boden dar. Je mehr Sonne der Beerenstrauch bekommt, desto größer, wohlschmeckender und vitaminreicher sind seine Früchte.
Vor dem Pflanzen wird der Boden gut aufgelockert, die Bodenqualität lässt sich durch die Gabe von Kompost noch erhöhen. Zu beachten ist, dass einige Beerengewächse saure Böden bevorzugen. Dazu gehören in erster Linie Heidel- und Preiselbeeren. Gepflanzt wird im Frühjahr oder im Herbst bis zum Einsetzen der Fröste. Lediglich Brombeeren, die etwas empfindlicher auf Frost reagieren, sollten im Frühjahr in die Erde kommen. Beerensträucher sind häufig als Containerware erhältlich. Containersträucher müssen direkt nach der Pflanzung nicht zurück geschnitten werden.