Bei Keilrahmen auf die Holzqualität achten

Auf Keilrahmen werden Leinwände aufgespannt und befestigt und können anschließend mit Öl- oder Acrylfarben bemalt werden. Sehr gebräuchlich sind nach wie vor Keilrahmen aus Holz. Als Holzarten kommen unter anderem Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer und Tanne sowie weitere Weichhölzer infrage.

Die Rahmen besitzen eine rechteckige und quadratische Form, sie sind in unterschiedlichen Größen im Kunstfachhandel erhältlich. Für sehr große Formate von bis zu sechs Metern Seitenlänge werden neuerdings auch stabile Aluminium-Keilrahmen angeboten. Klassische Holzkeilrahmen sind oft sehr preisgünstig in Onlineshops mit Schwerpunkt Künstlerbedarf erhältlich. Auch Discounter bieten gelegentlich Keilrahmen zum attraktiven Preis an.

Die Besonderheit bei klassischen Keilrahmen besteht darin, dass die Eckverbindung nicht fixiert ist. Deshalb erhält der Rahmen erst die notwendige Stabilität, wenn eine Leinwand aufgebracht wird. Es kommt vor, dass im Laufe der Zeit die Leinwand nicht mehr so straff wie anfangs gespannt ist. Dann ist es möglich, den Rahmen mit Hilfe von kleinen Holzkeilen aufzukeilen, wodurch sich die Leinwand wieder spannt. Bei größeren Modellen werden an der Rückseite kreuzweise Leisten eingeschoben, so dass der Rahmen stabil bleibt. Damit sich die Rahmen nicht verziehen, müssen sie gleichmäßig getrocknet sein und über eine entsprechende Holzqualität verfügen. Deshalb ist es wichtig, auch bei preiswerten Produkten auf die Qualität zu achten.


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