Bewegungsmelder alarmieren Bewohner und schrecken Einbrecher ab
Bewegungsmelder haben sich bei der Verhinderung von Einbrüchen und Diebstählen bewährt. Sie können bereits zu recht günstigen Preisen erworben und montiert werden und bieten vor allem in der dunklen Jahreszeit Schutz vor ungebetenen Gästen. Natürlich müssen die Melder an geeigneter Stelle angebracht werden. Vor allem Einbruch gefährdete Türen sollten mit Bewegungsmeldern versehen werden. Die Geräte sind in solcher Höhe anzubringen, dass sie nicht einfach von Dieben erreicht und außer Gefecht gesetzt werden können. Denn Verbrecher kundschaften mitunter tagsüber lohnende Objekte und deren Sicherheitseinrichtungen aus, setzen die Bewegungsmelder außer Betrieb und kommen im Dunkeln zu ihren Raubzügen wieder. Deshalb ist es notwendig, die Sensoren recht weit oben zu installieren.
Bewegungsmelder sind Sensoren, die Bewegungen in einem bestimmten Radius wahrnehmen und darauf mit dem Einschalten einer Beleuchtung reagieren. Sie können aber auch verwendet werden, um akustischen Alarm auszulösen. Die meisten handelsüblichen Modelle reagieren auf Infrarotstrahlung bzw. Wärmeabstrahlung. Das pyroelektrische Element im Sensor registriert bereits kleine Temperaturänderungen und produziert elektrische Spannung.
Da Temperaturveränderungen nicht nur durch vorbeigehende Menschen verursacht werden, sondern beispielsweise auch durch Sonneneinstrahlung, sind die Bewegungsmelder in der Regel mit zwei pyroelektrischen Elementen versehen. Geht ein Mensch vorbei, werden die beiden Elemente nacheinander und nicht gleichzeitig erhitzt, so dass sie sich gegenseitig nicht blockieren können und ein Alarm ausgelöst bzw. eine Lampe eingeschaltet werden kann. Die Melder überwachen nur bestimmte Bereiche. Deshalb kann es mitunter notwendig sein, mehrere Bewegungsmelder zu installieren, um Lücken zu schließen.