Billigflieger – wirklich günstig fliegen?

Die so genannten Billigflieger haben sich innerhalb von rund zehn Jahren auf dem internationalen Flugsektor etablieren können. Den Weg für die Konkurrenz der Billigflieger ebnete vor allem der Anbieter Ryanair, der die renommierten Großen Fluglinien von Anfang an das Fürchten lehrte. Doch inzwischen hat sich bei den Fluggästen herumgesprochen, dass es nicht unbedingt Geld spart, wenn man die eigenen Tickets online bestellen will, weil man die Kosten über die Buchung der Sitzplätze im Billigflieger reduzieren möchte.

In diesem Bereich der Fluganbieter sind es oftmals die versteckten Kosten und Einsparungen, die bei den Kosten für den Urlaub indirekt ihre Spuren hinterlassen. So landen die Billigflieger nur in seltenen Fällen auf den eigentlichen Haupt-Flughäfen. Meist landen die Flugzeuge außerhalb der angesteuerten Metropolen. So stehen zusätzliche Ausgaben für den Bus- oder Taxitransfer in die Städte an, die man doch eigentlich so günstig wie nur möglich anfliegen will oder das Parken am Flughafen ist teurer als gedacht. Auch am Bordservice wird gerne bei den bekannten Billigfliegern gespart.

Das heißt, Getränke und Snacks verursachen weitere Kosten bei Easyjet und Co. Bei Kurzreisen mit dem Billigflieger mag dies nicht weiter ins Gewicht fallen. Spätestens bei Fernreisen jedoch nimmt man diese Extrakosten vermutlich gerne auf sich, wenn die Mitnahme von Getränken nicht erlaubt ist. Ein oft vergessener Aspekt bei der Billigflieger Buchung ist der mögliche Reiserücktritt: Wer die gebuchte Flugreise nicht antreten kann, lässt die Flugtickets mitunter lieber verfallen. Denn die Stornierungsgebühren sind oft gravierend.


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