Biowein kaufen
Biowein kauft man im guten Fachhandel, im Naturkosthandel oder im spezialisierten Biowein-Versandhandel
Besonders wichtig ist es, nur Originalweingutabfüllungen zu kaufen!
Da kann man anhand des Etiketts die Herkunft und Authentizität des Weins nachvollziehen.
Man kann sicher sein, dass man die beste Qualität dieses Weinguts bekommt. Schwächere Weine verkauft der Winzer im Tank an Händler, die sie oft mit anderen Weinen verschneiden. Die ohnehin schwache Qualität solcher Weine leidet zusätzlich durch mehrmaliges Umpumpen (Sauerstoff und Essigsäurekontakt), mit der Folge, erneut erforderlicher Schönung und Schwefelung des Weins.
Man trägt mit dem Kauf von Originalabfüllungen dazu bei, dass der Winzer dafür einen kostendeckenden Preis erzielt, der es ihm ermöglicht, eine gesicherte Existenz zu führen und Boden und Mitarbeiter nicht ausbeuten muss.
Leider gibt es auch Bioweinimporteure und Versender, die Wein im Tank kaufen, selbst abfüllen oder abfüllen lassen, farbenfrohe Etiketten draufkleben, auf denen entweder nur ein Code, oder höchstens der Name des Abfüllers oder Händlers vermerkt ist. Über die Herkunft des Weins wird der Käufer jedoch nicht informiert.
Der Biowein-Fachhandel und der Bioweinversandhandel unterscheidet sich als Bezugsquelle von Biowein vom Naturkosthandel, dass er durch den direkten Kontakt zu den Erzeugern Hintergrundinformationen über das Anbaugebiet, Rebsorten und ihre Charakteristik, über Winzer und ihre Arbeitsweisen aus erster Hand bezieht und sie an seine Kunden weitergeben kann. Er gibt Empfehlungen für das Lagern von Weinen, zur Kombination von Wein und Speisen, Weinproben vor dem Kauf und schließlich besteht die Möglichkeit, Weine mit Korkfehler umzutauschen. Es lagert seine Weine in kühlen Räumen, setzt sie keinen Sonnen- oder Lichtstrahlen aus, stellt sie im Verkaufraum nicht stehend, sondern liegend ins Regal. Er bietet selbst bei gleichen Weinen mehr Qualitätssicherheit als andere Formen des Vertriebs.
Diese Vorteile bietet weder der Naturkosthandel (wenige Ausnahmen sind möglich) noch Supermärkte. Sie kosten den Verbraucher einen Aufpreis von ca. 10 %, der gegenüber dem Supermarkt aufgrund der höheren Kaufmacht, des größeren Umsatzes je qm Verkaufsfläche, der besseren Logistik und des fehlenden Services mehr als gerechtfertigt erscheint.