Bodenplatten als Fundament für Fertighäuser
Wer sich mit dem Kauf eines Fertighauses beschäftigt, muss sich auch über die Möglichkeiten eines Fundamentes informieren. Gerade, wenn eine Unterkellerung nicht geplant ist, bietet sich hier der Einsatz einer Thermobodenplatte als Fundament an. Dabei wird nicht nur der Fundamentsockel umlaufend gedämmt, sondern auch die gesamte Fläche. Eine Thermobodenplatte schützt vor aufsteigender Bodenkälte. Die guten Dämmeigenschaften reduzieren den Energieaufwand und ermöglichen ein gesundes Raumklima.
Wer es noch wärmer wünscht, kann gleichzeitig auch eine Bodenplatte mit integrierter Fußbodenheizung installieren lassen. Insbesondere Häuser, die in einem Gebiet mit hohem Grundwasserspiegel gebaut werden oder möglicherweise Hochwasser gefährdet sind, werden meistens nicht unterkellert, sondern stehen auf einer Bodenplatte. Sollte aber eine Unterkellerung erwogen werden, gibt es passend zum Fertighaus auch einen kompletten Fertigkeller. Fertighäuser sind in kürzester Zeit auf der Bodenplatte zu errichten, weil die Teile im Werk vorgefertigt werden und dann nur noch mit dem Kran an die richtige Stelle transportiert werden müssen.
Zumeist sind Fenster, Türen und Entsorgungsleitungen schon eingebaut. Sollte sich der Bauherr aber für einen Ausbaukeller entscheiden, fehlen je nach Ausstattungspaket Elemente. Bei der Entscheidung, wie das Fundament des Hauses aussehen soll, spielen viele Faktoren eine Rolle. Deshalb sollten immer Fachkräfte beratend zur Seite stehen, wenn ein individuelle Projekt gepant wird. Das ist besonders wichtig, wenn die Finanzdecke des Bauherren knapp ist und dann nicht nur seine eigene Muskelkraft der Garant für ein Heim ohne Mängel ist.
