Brautkleid: knielang hat durchaus seine Reize

Bei einer Hochzeit ist die Braut der unumstrittene Mittelpunkt des Tages. Mit ihrem Hochzeitskleid sieht sie aus wie eine Prinzessin und strahlt meist mit der Sonne um die Wette.

Auch wenn Bordeauxrot als Farbton für das Hochzeitskleid stark im Kommen ist, sind Weiß und Champagner nach wie vor die klassischen Nummer-Eins-Farben beim Brautkleid. Auch hinsichtlich der Kleidlänge gibt es bevorzugte Modelle. Während in den 60er Jahren knielange Brautkleider angesagt waren, ging in den darauf folgenden Jahrzehnten der Trend klar zum langen Hochzeitskleid. Das knielange Brautkleid ist fast in Vergessenheit geraten. Erst in den letzten Jahren, da die Etikette keine bestimmte Kleidlänge mehr vorschreibt, sondern auch am Hochzeitstag getragen werden kann, was gefällt, sieht man es wieder häufiger in Kirche und Standesamt – das "kleine Weiße" mit seinen ganz besonderen Reizen:

So kann ein Brautkleid zum Beispiel ringsum knielang sein, oder aber hinten spitz zusammenlaufen und bis auf den Boden reichen. Bei beiden Varianten werden die Beine der Braut besonders hübsch betont. Bedenken sollte man: zu kurzen Kleidern gehört ein kurzer Schleier, ein Hut oder ein Braut-Diadem. Keinesfalls sollte der Schleier länger sein als das Hochzeitskleid. Hierzu beraten auch Fachgeschäfte für Brautmoden.

Pumps und hauchzarte Strümpfe in der Farbe des Hochzeitskleides runden die Brautausstattung ab. Wer in den kälteren Monaten des Jahres heiratet, kann sich passend zum Kleid eine kurze Jacke kaufen, z.B. eine Bolero-Jacke. Vor allem bei dünnen Trägern und weit ausgeschnittenen Kleidern leisten diese kleinen Helfer wertvolle Dienste.


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