Bulgari: Mode und Schmuck aus Italien

1884 wurde das Traditionshaus Bulgari von Sotirio Bulgari in Rom gegründet. Die ehemalige Silberschmieds-Familie wollte sich in einem neuen Land ein neues Leben aufbauen. Ausgewandert aus Griechenland eroberten sie sehr schnell Italien. Mit exzellenten Schmuckstücken machten die Bulgaris auf sich aufmerksam. Das liegt vor allem an den zwei Stilrichtungen, die sie miteinander verbunden hatten. Zum einen die traditionelle griechische Schmiedekunst, und auf der anderen Seite die italienische Kultur, die sie so in ihre Arbeiten gerne aufnahmen.

Über die Jahre hinweg wurde der Kundenwunsch nach einer Kleidungskollektion immer größer. Also wurde auch mit der Schneiderei begonnen. Natürlich hatte das Modelabel auch schnellen und großen Erfolg. Jedoch mit dem heutigen Hype kann man das noch nicht vergleichen, denn das Label war vorwiegend in Italien vertreten. Erst nach und nach begann man zu expandieren und auch in anderen Ländern Läden zu eröffnen. Doch egal, wohin Bulgari ging, überall wurden sie mit offenen Armen empfangen und die Geschäfte wurden schnell leergekauft.

Mode und Schmuck kannte man also schon, man war sich der sehr guten Qualität bewusst und wollte sie haben. Als dann auch noch die ersten Parfums auf den Markt gebracht wurden, war der internationale Durchbruch geschafft. Alle Welt riss sich um die edlen Düfte und Stoffe aus Italien. Man konnte nicht mehr ohne. Allerdings hat man sich in der Firmenzentrale gegen Franchisenehmer gesperrt. Die Marke soll nur in exklusiven Flagship Stores vertrieben werden. Macht aber auch nichts, denn genau das macht das Label so begehrenswert. Man muss eben auch etwas für die Designerteile opfern können. Und wenn es nur eine Anreise von mehreren Stunden ist. Bulgari macht eben einfach Spaß.


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