Ausbildung und Beruf


Auf dem Arbeitsmarkt sind gut ausgebildete Fachkräfte gefragt, die flexibel, engagiert und teamfähig sind. Nur wer bereit ist, sich den stetig wechselnden Anforderungen im Beruf zu stellen, wird langfristig Erfolge verzeichnen können.

Die Grundvoraussetzung für den Start ins Arbeitsleben bildet die Berufsausbildung bzw. das Studium. In Deutschland hat sich das duale System der Berufsausbildung bewährt. In der Berufsschule werden den Auszubildenden die theoretischen Kenntnisse vermittelt, die sie im zukünftigen Beruf benötigen, während sie im Betrieb die entsprechende praktische Ausbildung erhalten. Die Ausbildungsordnungen für die staatlich anerkannten Berufe stellen die rechtliche Grundlage für die Berufsausbildung dar.

Der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung ist zwar notwendig, um im Arbeitsleben Fuß zu fassen, damit endet das Lernen jedoch nicht. Arbeitskräfte müssen sich kontinuierlich fortbilden und weiterqualifizieren, damit sie für den Arbeitsmarkt attraktiv bleiben und neue berufliche Herausforderungen meistern können. Zahlreiche private und staatliche Bildungsträger bieten Qualifizierungsmaßnahmen an – von Fachkursen und Fernlehrgängen über eine Meister- und Fachwirtausbildung bis hin zum berufsbegleitenden Fernstudium zur Erlangung eines Hochschulabschlusses.

Der Staat unterstützt das Fortbildungsbestreben von Arbeitskräften. Kosten für eine berufliche Weiterbildung wie Studiengebühren oder notwendige Fachliteratur können steuerlich abgesetzt werden. Außerdem werden für die Aus- und Weiterbildung günstige Darlehen oder Bildungskredite zur Verfügung gestellt.

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