Unter einer Übersetzung wird in der Regel das Übertragen eines meist schriftlichen Textes von einer Sprache in eine andere verstanden. Der Hauptunterschied zwischen Übersetzen und Dolmetschen besteht darin, dass beim Übersetzen der Ausgangstext fixiert ist und damit beliebig oft aufgerufen werden kann, während beim Dolmetschen der Ausgangstext üblicherweise nicht fixiert ist, sondern mündlich vorliegt.
Je nachdem, welche Textsorte in eine andere Sprache übertragen wird, unterscheidet man Übersetzungen in Fachübersetzungen, zum Beispiel in den Bereichen Technik, Rechtswesen oder Medizin, oder in Literaturübersetzungen. Zu den Fachübersetzern gehören auch die Software-Lokalisierer, die Software und entsprechende Handbücher dem jeweiligen regionalen Markt anpassen.
Inzwischen gibt es auch die maschinelle Übersetzung. Hierbei werden mit Hilfe von speziellen Computerprogrammen Übersetzungen durchgeführt. Systeme für die maschinelle Übersetzung arbeiten auf der Grundlage von zweisprachigen Wörterbüchern und entsprechender Grammatik-Module. Die Qualität von maschinellen Übersetzungen entspricht aktuell oft noch nicht den Erwartungen. Ursache hierfür ist unter anderem, dass maschinelle Systeme auch bei Textsorten angewendet werden, für die sie nicht entwickelt wurden. Auch Wörterbuch-Mängel führen häufig zu schlechten Übersetzungsqualitäten, zudem wird nicht jede grammatische Regel in maschinellen Übersetzungssystemen angewandt.
Professionelle Übersetzer nutzen heute häufig Computerprogramme als Hilfsmittel für die Übersetzung. Man spricht in diesem Zusammenhang von Computerunterstützter Übersetzung. Anwendungsbereiche ergeben sich vor allem bei der Übersetzung von Gebrauchstexten sowie bei der Software-Lokalisierung.
