Die Gartengestaltung ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Sie erfordert viel Planung, Vorstellungsvermögen und Kreativität. Für die Anlage eines neuen Gartens hat es sich bewährt, das Areal in verschiedene Zonen zu unterteilen, zum Beispiel in einen Nutzgartenbereich mit Gemüsebeeten, in Rasenflächen, Blumenrabatten, gegebenenfalls auch in einen Stein- oder Kräutergartenbereich. Wer einen Teich anlegen möchte, muss hierfür ebenfalls einen geeigneten Platz finden.
Bereits vorhandene Objekte wie Wege oder alte Baumbestände und Hecken können in die Planungsüberlegungen ohne weiteres integriert werden. Mauern, Terrassen oder befestigte Wege einschließlich Beleuchtung lassen sich aber auch später noch gestalten. Zu überlegen ist außerdem, wo Komposthaufen und Mülltonnen ihren Platz finden können, ohne dass sich Geruchsbelästigungen ergeben. Auch Gartenhaus oder Werkzeugschuppen müssen in die Planung einbezogen werden.
Wem es schwer fällt, den zukünftigen Garten vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen, kann bei Garten- und Landschaftsplanern Hilfe suchen. Es gibt spezielle Computerprogramme, die das gewünschte Aussehen des Gartens realistisch präsentieren. Und natürlich kann man Anregungen und Tipps aus einschlägiger Fachliteratur beziehen.
Das Wichtigste in jedem Garten sind die Pflanzen. Doch nicht jeder Baum und Strauch oder jede Zierpflanze wächst an einem beliebigen Standort. Einige bevorzugen sonnige und halbschattige Plätze, andere wiederum mögen nur den Schatten. Auch der Bodenbeschaffenheit ist viel Aufmerksamkeit zu schenken. Eventuell sind Bodenverbesserungsmaßnahmen, zum Beispiel das Einbringen von Dünger, notwendig, damit die Pflanzen gedeihen. Deshalb beinhaltet die Gartengestaltung auch die Auswahl geeigneter Pflanzen. Den Garten gestalten ist immer ein langwieriger Prozess. Oft kann es Jahre dauern, bis der eigene Garten den individuellen Vorstellungen entspricht. Das setzt neben viel Arbeit auch immer ein großes Maß an Geduld voraus.
