Nutzgarten


Reine Nutzgärten sind heute eher selten geworden. Zumeist werden nur einige Teile eines Hausgartens für den Anbau von Obst oder Gemüse verwendet und geschickt mit Ziergartenelementen wie Blumenrabatten oder Gartenteichen kombiniert.

Es ist aber selbst in unserer modernen Zeit, in der Obst und Gemüse ganzjährig im Handel erhältlich sind, durchaus noch sinnvoll, selbst Gartenprodukte anzubauen. Denn die pflanzlichen Erzeugnisse sind frei von Konservierungs- und Farbstoffen sowie von Rückständen synthetischer Düngemittel. Gemüse und Obst aus dem heimischen Nutzgarten ist gesund und schmackhaft, verursacht natürlich aber auch Arbeit.

Die Kultivierung von Gemüse kann im Freien oder auch im Gewächshaus bzw. im Folienzelt erfolgen. Obst wächst an Bäumen und Sträuchern, allerdings auch in Beeten wie beispielsweise die Erdbeeren. Nicht nur Obst und Gemüse gehören in einen Nutzgarten. Ein wesentlicher Bestandteil sind darüber hinaus die Kräuter. Ein Kräutergärtchen ist Lieferant vieler frischer einheimischer oder mediterraner Kräuter, die Speisen hervorragend verfeinern und ihnen einen angenehmen Geruch und würzigen Geschmack verleihen.

Kräuter, aber auch Gemüse lassen sich in Beeten, und oft auch in Töpfen oder Kästen ziehen. Die Töpfe können so zum Beispiel auf der Terrasse einen geeigneten Standort finden. Bei der Anlage von Beeten hat man die Wahl zwischen Flach- und Hügelbeeten oder auch Hochbeeten. Fast alles, was an pflanzlichen Nahrungsmitteln in der Küche verwendet wird, kann im Nutzgarten angebaut werden.

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