Rasenflächen sind ein wichtiger Bestandteil des Gartens. Um den Rasen gepflegt zu halten, werden allerorts Rasenmäher eingesetzt, die die Arbeit wesentlich vereinfachen. Es gibt verschiedene Arten von Rasenmähern. Für den privaten Gebrauch empfehlen sich die einfach zu bedienenden Sichelmäher, die in Bau- oder Gartenmärkten vergleichsweise preiswert erworben werden können. Sichelmäher sind in unterschiedlichen Ausführungen, zum Beispiel als Benzinrasenmäher oder Elektromäher bzw. Akkurasenmäher ohne Kabel, erhältlich. Für größere Grundstücke lohnt sich oft die Investition in einen Aufsitzmäher bzw. Rasentraktor, der zusätzlich noch als Schlepperfahrzeug oder im Winter zum Schneeräumen verwendet werden kann.
Die meisten Mäher sind mit Auffangkörben ausgestattet, die das geschnittene Gras aufnehmen, so dass es nicht in mühseliger Handarbeit zusammengeharkt werden muss. Allerdings gibt es auch so genannte Mulchmäher. Sie schneiden das Gras ab, das auf der Fläche liegen bleibt und als Gründünger von der Grasnarbe aufgenommen wird.
Weniger in Privatgärten als vielmehr in professionellen Bereichen kommen die so genannten Spindelmäher zum Einsatz. Die Messer des Geräts sind in Spindeln zusammengefasst und rotieren im Gegensatz zum Sichelmäher vertikal. Spindelmäher arbeiten sehr sauber und akkurat, empfehlen sich aber nicht für Flächen mit hohem Gras. Auch der Wartungsaufwand ist bei ihnen wesentlich höher als bei den herkömmlichen Rasenmähern.
Je größer die jeweilige Rasenfläche ist, desto größer sollte auch die Schnittbreite des Rasenmähers sein. Auch die Größe des Fangkorbs muss der Menge des anfallenden Rasenschnitts entsprechen. Am kostengünstigsten in der Anschaffung sind meist Elektrorasenmäher. Auf kleinen Flächen können sie durchaus gute Dienste leisten, sie belasten zudem kaum die Umwelt, weil sie keine Abgase ausstoßen und sind leiser als Benzinrasenmäher.