Eine stabile Gesundheit und persönliche Fitness sind zu einem großen Teil von der richtigen Ernährung abhängig. Wer zu viel, zu fett und zu süß isst, schadet langfristig seiner Gesundheit. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Gicht, Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Probleme sind häufig die Folge von Fehlernährung und falschen Ernährungsgewohnheiten.
Eine gesunde Ernährung muss ausgewogen sein. Es dürfen nicht zu viele Kalorien aufgenommen werden. Grundsätzlich gilt, dass sich circa fünfzig Prozent der täglichen Nahrung aus Kohlehydraten zusammensetzen sollte, des Weiteren sollte man dreißig Prozent Fett und bis zu zwanzig Prozent Eiweiß zu sich nehmen. Einfach ungesättigte Fette, zum Beispiel in Form von Pflanzenölen, sollten die Hälfte der täglichen Fettaufnahme ausmachen und die Menge an mehrfach ungesättigten Fetten, vor allem Omega-3-Fettsäuren, sollte dreißig Prozent betragen.
Ernährungsbewussten wird von Experten der Ernährungsberatung empfohlen, bei den Eiweißen zu beachten, dass nicht nur tierische Proteine, sondern auch Pflanzeneiweiße verzehrt werden. Hülsenfrüchte und Sojaprodukte sind Lieferanten dieser wichtigen Proteine. Von besonderer Bedeutung ist der regelmäßige Verzehr von Vitaminen und Mineralstoffen. Obst und Gemüse, vor allem roh, sollten fünfmal am Tag auf dem Speisezettel stehen. Eine ballaststoffreiche und fettarme Ernährung trägt wesentlich zum persönlichen Wohlbefinden bei. Ballaststoffe finden sich vor allem in Vollkornprodukten. Vollkornbrot ist wertvoller als Weißbrot und sättigt darüber hinaus auch länger.