Im ökonomischen Sinne ist ein Haushalt eine Wirtschaftseinheit, die von keinem System abhängig ist. In der Praxis bedeutet der Haushalt nicht anderes als kochen, putzen, bügeln und was halt sonst noch für Arbeiten im Haus oder in der Wohnung anfallen. Unterschieden wird der Familienhaushalt, der Einzelhaushalt oder die Wohngemeinschaft.
Heute ist die Tätigkeit als Hausfrau als Vollzeitjob anerkannt, was jedoch nicht immer der Fall war. Es war bis vor einigen Jahren noch selbstverständlich, dass Frauen arbeiten gehen und nebenbei den Haushalt perfekt führen. Es ging sogar soweit, dass Frauen, die „nur“ ihren Haushalt in Schuss hielt, belächelt wurden, denn es wurde nicht als richtige Arbeit angesehen. Heute hat sich dieses Bild grundlegend geändert, denn die Hausarbeit ist nicht zu unterschätzen. Allerdings nehmen viele Frauen dennoch die Doppelrolle wahr und sind berufstätig und erledigen die komplette Hausarbeit.
Begründet ist dies in der Tatsache, dass meist ein Gehalt für eine Familie nicht mehr ausreichend ist. Wer es sich leisten kann, stellt sich eine Hilfe für den Haushalt ein. Denkbar ist hierbei, dass jemand regelmäßig zum Fenster putzen kommt oder der Einkauf von einer Haushälterin erledigt wird. Nicht selten geben Familien mit Kindern einem Au-pair-Mädchen die Möglichkeit, in einem fremden Land zu leben, die Sprache zu lernen und dafür im Gegenzug die Kinder zu hüten.