Wenn einzelne Organe oder der gesamte Organismus in ihrer normalen Funktion gestört sind, wird dieser Zustand als Krankheit bezeichnet. Krankheiten können die Lebensqualität eines Menschen leicht, aber auch schwer beeinträchtigen. Einige Erkrankungen sind sogar lebensbedrohlich.
Es gibt sowohl körperliche bzw. physiologische Funktionsstörungen als auch psychische Erkrankungen. Krankheiten äußern sich oft durch bestimmte Symptome. Dies können einzelne Beschwerden, aber auch ganze Symptomkomplexe sein. Die Ursachen für Erkrankungen sind vielfältig. Infektionskrankheiten werden beispielsweise auf bestimmte Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien zurückgeführt. Krankheiten können auch vererbt werden. Und auch die individuelle Lebensführung hat Einfluss auf die Entstehung vieler gesundheitlicher Probleme. Immer häufiger kommt es zur Ausbildung von Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise Gicht oder Bluthochdruck. Weitere Ursachen für Krankheiten sind Unfälle oder Verletzungen als Folge von äußeren Einwirkungen. Schädigungen entstehen aber auch durch Vergiftungen, Verätzungen und Ähnliches. Gesunde körperliche Zellen können unter gewissen Umständen entarten und unkontrolliert wachsen. Die Folge sind Tumorkrankheiten.
Die moderne Medizin ist heute in der Lage, viele Krankheiten zu heilen oder zumindest deren Beschwerden zu lindern. Damit Krankheiten erst gar nicht entstehen können, sind vorbeugende Maßnahmen notwendig. Der Krankheitsprävention oder Prophylaxe kommt deshalb besondere Bedeutung zu. So dienen beispielsweise Impfungen dem Zweck, Infektionskrankheiten zu verhindern. Ebenso ist die Früherkennung von Erkrankungen oft Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen notwendig. Um Folgestörungen bei bereits durchgemachten Krankheiten zu vermeiden, werden außerdem umfangreiche Rehabilitationsmaßnahmen angeboten.