Als Heilpflanze wird die Aloe Vera seit langem aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften geschätzt. Sie besitzt viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Enzyme, Vitamine oder Salze und ihr werden antibakterielle, antiallergische sowie wundheilende Wirkungen zugeschrieben. Da die Pflanze hoch verträglich ist, kann sie sowohl als Naturheilmittel als auch als Nahrungsmittel genutzt werden.
Die Aloe gehört zu den Liliengewächsen und besitzt als charakteristisches Merkmal große Blätter, die viel Feuchtigkeit speichern können. Zur Arzneimittelherstellung und für die Produktion von modernen Kosmetikpräparaten werden unter anderem die Blattrinde und das Blattgrün der Aloe genutzt. Das Pflanzengel und der Aloe-Saft eignen sich bestens zur Behandlung der Haut. Als so genannte Erste-Hilfe-Pflanze wurde und wird sie vielfach eingesetzt, um beispielsweise kleinere Wunden und Verbrennungen, aber auch Hautunreinheiten zu behandeln.
Auch Aloe Vera Kosmetik ist aus der Naturkosmetik heute nicht mehr wegzudenken. So werden unter anderen hochwertige Cremes auf Aloe-Basis hergestellt, die zur Belebung der Haut und zur Regulierung ihres Feuchtigkeitshaushalts beitragen sollen. Aloe ist darüber hinaus in unzähligen Dusch- und Cremebädern sowie Körperlotionen enthalten. Mehr als dreihundert verschiedene Aloe-Arten sind bekannt. Davon werden jedoch nur einige wenige Arten zu therapeutischen und kosmetischen Zwecken verwendet. Wie kaum eine andere Pflanze ist die Aloe in der Lage, Wasser in großen Mengen und über einen langen Zeitraum in ihren dickfleischigen Blättern zu speichern. So kann die „Wüstenlilie” monatelang ohne Regen auskommen, denn ihre Blattporen verschließen sich bei Trockenheit und bieten dadurch einen hohen Schutz vor Verdunstung. Vor allem diese Feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass die Aloe Vera Pflanze Eingang in die moderne Kosmetik finden konnte.