Spiele


In früheren Zeiten verbrachte die Familie noch viel mehr Zeit miteinander. Die Küche war damals nicht nur der Treffpunkt zum Essen, vielmehr war es so, dass man dort mit der Familie auch einen Großteil seiner Freizeit verbrachte. Anders als heute, wo jeder in der Familie in Bezug auf Spiele eigentlich sein eigenes „Ding“ macht, war es früher so, dass die Familie, also Vater, Mutter und Kinder und unter Umständen auch die Großeltern, weil man früher – mehr als heute – in Großfamilien zusammenlebte, auch Spiele miteinander spielte.

Diese Tradition ist in Zeiten der HighTech Computerspiele etwas in den Hintergrund gerückt. Klar trifft man sich ab und zu noch zum gemeinsamen Spiel, aber dabei ist es in der Regel so, dass schon nach einer Runde mindestens einer aus der Familie keine Lust mehr am gemeinsamen Spiel hat, dass man an einem Tisch spielt.

Dabei gibt es wirklich tolle Gesellschaftsspiele, an denen die gesamte Familie teilnehmen kann. Die „Sucht“ nach Computerspielen wird dabei seit geraumer Zeit bereits in den Medien heftig diskutiert. Es wird vor allem dabei kritisiert, dass die jetzt heranwachsende Generation einfach zu viel Zeit vor dem Computer verbringt. Dabei heftig in die Kritik geraten sind vor allem die so genannten „Ballerspiele“, die letztlich Kinder und Jugendliche auch noch nachts beschäftigen, da sie zu Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und auch Halluzinationen führen können. Brettspiele mit der Familie wirken hingegen entspannend und fördern auch die Kommunikation innerhalb der Familie.

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