Ostern


Ostern ist neben Weihnachten das wichtigste christliche Fest. Die Karwoche umfasst die letzte Woche vor dem Ostersonntag und beginnt am Palmsonntag. An diesem Tag feiern Christen in aller Welt den Einzug von Jesus in Jerusalem. Ein weiterer wichtiger Gedenktag ist der Gründonnerstag, der Tag des letzten Abendmahls Jesu mit den Jüngern. An Karfreitag wird alljährlich Jesus’ Kreuzigung gedacht. Den Höhepunkt christlicher Osterfeierlichkeiten bildet der Ostersonntag, an dem die Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert wird.

Ostern bezeichnet darüber hinaus das Ende der vierzigtägigen Fastenzeit, die am Aschermittwoch in jedem Jahr beginnt. Von Jahr zu Jahr variiert der Zeitpunkt des Osterfestes. Immer am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond wird Ostern gefeiert. Das kann unter Umständen schon Ende März sein, manchmal fällt Ostern aber auch in den folgenden Monat, spätestens auf den fünfundzwanzigsten April.

Zahlreiche, vielfach vorchristliche Bräuche und Riten werden auch heute noch von vielen an Ostern zelebriert. Der wohl bekannteste Brauch ist, dass bunt bemalte oder gefärbte Ostereier versteckt und von den Kindern gesucht werden. Mit ausgeblasenen und hübsch verzierten Ostereiern werden auch Sträuße in der Vase oder Bäume liebevoll dekoriert. Weitere Bräuche sind beispielsweise das regional sehr beliebte Osterwassertrinken, Eiertrudeln, Osterreiten und Osterspaziergang. Viele halten die überlieferten Traditionen aufrecht, denn die Osterriten und -Bräuche sind ein wichtiges Kulturgut, das nicht verloren gehen sollte.

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