Cellulite: Was wirklich bei Orangenhaut hilft
Cellulite ist keine Krankheit, sondern ein kosmetisches Problem, unter dem ein Großteil aller Frauen leidet. Frauen haben eine dünnere Lederhaut als Männer und bei ihnen ist auch das Bindegewebe flexibler. Dadurch bedingt können sich Fettzellen uneingeschränkt ausdehnen. Die unschönen Fettdellen erscheinen vorwiegend an den Oberschenkeln, an den Hüften und am Gesäß und mitunter auch an den Oberarmen.
Die Bildung von Orangenhaut, wie Cellulite oft bezeichnet wird, vollzieht sich dabei in unterschiedlichen Stufen. Zunächst entstehen sichtbare Dellen nur, wenn man mit den Händen die Haut zusammendrückt. Während der zweiten Phase sind die Hautveränderungen bereits beim Stehen wahrnehmbar. In der dritten Stufe erkennt man die Dellen auch beim Liegen. Orangenhaut stellt oftmals eine große psychische Belastung dar. Gern glauben Frauen den Versprechungen dubioser Wundermittelhersteller und kaufen teure Cremes oder Apparaturen, die ihnen wieder eine glatte Haut bescheren sollen. Die Wirkung dieser Cellulite Präparate lässt jedoch zu wünschen übrig. Was hilft wirklich gegen Cellulite?
Schwache Bindegewebsstrukturen sind genetisch bedingt, Übergewicht und Bewegungsmangel sowie Rauchen tun ein Übriges, um die lästigen Dellen entstehen zu lassen. Deshalb ist es wichtig, begünstigende Faktoren zu vermeiden. Das heißt konkret, im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung ist das Gewicht langfristig zu reduzieren und „frau” muss Sport treiben. Beim regelmäßigen Training wird Fett abgebaut und gleichzeitig Muskelmasse aufgebaut. Empfehlenswert sind Problemzonengymnastik und Ausdauersportarten wie Radfahren oder Joggen. Maßnahmen, die die Durchblutung der Haut positiv beeinflussen, wirken unterstützend. Bewährt haben sich regelmäßige Wechselduschen und Körpermassagen mit der Bürste. Glatte Haut bekommt man allerdings nicht von heute auf morgen, man braucht schon etwas Geduld und Durchhaltevermögen im Kampf gegen die Cellulite.
