Clematis richtig pflegen und sich an schönen Blüten erfreuen

Clematis gehören zu den beliebtesten Kletterpflanzen. Diesen Umstand verdanken sie in erster Linie ihren vielen, farbenprächtigen Blüten, die uns den Sommer lang und mitunter sogar bis in den Herbst hinein erfreuen. Wer bei der Standortwahl und Pflege fachgerecht vorgeht, wird mit gesunden und kletterfreudigen Pflanzen belohnt.

Mittlerweile werden im Gartenfachhandel die unterschiedlichsten Züchtungen angeboten. Viele dieser Pflanzen gedeihen gut an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Allerdings ist zu beachten, dass der Wurzelbereich von Clematis gut beschattet sein sollte, damit die Pflanze nicht austrocknet. Man kann dafür Mulch verwenden oder Bodendecker wie Polsterstauden anpflanzen. Regelmäßige Wassergaben sind für die Waldrebe, wie Clematis auch genannt wird, lebenswichtig. Staunässe verträgt die Pflanze allerdings auch nicht. Der Boden sollte stets locker und durchlässig sein. Damit Clematis-Hybriden ihre Blühfreudigkeit bewahren, sind sie auf Dünger angewiesen. Gedüngt werden kann mit organischem Dünger. Die beste Zeit für Düngergaben ist das Frühjahr.

Clematis-Hybriden werden zu Beginn des Frühjahrs zurück geschnitten. Dabei sollten die Triebe um circa zwanzig Zentimeter eingekürzt werden. Besonders dekorativ wirken viele Clematissorten, wenn sie mit Kletterrosen kombiniert werden. Genauso ist es aber auch möglich, verschiedene Clematis dicht beieinander zu pflanzen. Durch die unterschiedlichen Blütenformen, -Farben und –Größen ergibt sich ein faszinierendes Bild, das in jedem Garten Akzente setzt.


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