Cocktailkleid – Skandalmode von Coco Chanel

Die Cocktailkleider sind eine kleine Revolution in der Damenmode. 1920 von Coco Chanel entworfen, ist das kleine Schwarze wohl der berühmteste Vertreter dieses Kleiderschnittes. Allerdings setzte sich dieser Kleiderschnitt erst 1950 vollends in der Abendmode durch.

Diese Kleidform ist sehr körperbetont und reicht von der Länge, maximal bis zu den Waden. Wenn man die züchtige Mode am Anfang des 20en Jahrhunderts bedenkt, dann wird einem sehr schnell klar, was für einen „Skandal“ Coco Chanel mit diesen „wadenfreien“ Kleidchen verursachte. Dazu kam dann ja auch noch der, für unsere Verhältnisse, dezente Ausschnitt. Verglichen mit den hochgeschlossenen Kleidern des ausgehenden 19 Jahrhunderts waren sie jedoch ein Affront auf die „Sittsamkeit“ jener Zeit.

Für kleine Festivitäten und Partys sind diese Kleider heute nicht nur im klassischen Schwarz als Abendmode sehr beliebt. Mit etwas mehr Mut als zu den Zeiten von Coco Chanel, geht man hier auch an buntere Farben und passt sich auch damit, dem Geschmack des jeweiligen Jahrzehnts an. Von den gepunkteten 50er Jahren bis zu den blumigen 70ern. Bis heute hat das Cocktailkleid, vor allem in Schwarz, sich eine große Fangemeinde in der Damenwelt erhalten, denn die klaren Linien von Coco Chanels Abendkleidern, sind auch zum Sinnbild von zeitloser Eleganz geworden.

 


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