Dampfgaren – der neue Küchentrend
Das Dampfgaren von Speisen ist keine Erfindung der Neuzeit, denn schon einige Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung gab es beispielsweise in China bereits Dampfgarer. Die Technik des Dampfgarens gewinnt aber gerade in heutiger Zeit zunehmend an Bedeutung, denn Gesundheitsbewusste können mit ihrer Hilfe Lebensmittel wie Gemüse, Fisch oder Reis besonders schonend und nahezu fettfrei zubereiten. Durch die Markteinführung kleinerer und kompakter Dampfgarer-Modelle ist es inzwischen möglich geworden, diese Garmethode auch in Privathaushalten anzuwenden.
Beim Garen mit Wasserdampf werden die Speisen vollständig vom heißen Dampf umschlossen. Das bringt besondere Vorteile mit sich, da das Gargut nicht austrocknet, verwässert oder auslaugt. Für die gesunde Ernährung notwendige Inhaltsstoffe der Lebensmittel wie Vitamine, Mineralien und Aromen bleiben beim Garen im Vergleich zu anderen Zubereitungsmethoden größtenteils erhalten. Oft werden insbesondere bei pflanzlichen Lebensmitteln noch die Nährstoffe durch das Garen im Dampfgarer leichter verdaulich gemacht.
Kleinere, mobile Dampfgarer eignen sich besonders gut für die Nutzung in Privathaushalten. Sie besitzen einen beheizbaren Wassertank, in dem der Dampf erzeugt wird, und mehrere Aufsätze für das Gargut. Die Garschalen sind mit Löchern versehen, durch die der Wasserdampf dringen und die Speisen umschließen kann. Bei der Verwendung von Dampfgarern ist zu beachten, dass sich die Garzeit im Vergleich zum konventionellen Kochen verlängern kann. Mit einer Zeitersparnis bei der Speisenzubereitung ist daher nicht zu rechnen. Dafür macht der Dampfgarer dieses Manko mit seinen speziellen Vorzügen wieder wett.
Dampfgaren kann man aber nicht nur mit Elektro-Dampfgarern – auch mit einem normalen Kochtöpfen mit einem Dämpfeinsatz lassen sich die Vorteile dieser Zubereitungsart nutzen.