Das Einfamilienhaus: Endlich unabhängig!
Stellt man Familien, die zur Miete wohnen, die Frage nach ihrem größten Wunsch, so fällt wohl in den allermeisten Fällen die Antwort: Ein eigenes Einfamilienhaus! Mit dem Begriff Einfamilienhaus wird landläufig nur zum Ausdruck gebracht, dass im Innern des Gebäudes nur eine Wohnpartei – egal, ob Familie oder Wohngemeinschaft anderer Art – beheimatet ist. Dies kann dem allgemeinen Verständnis nach also sowohl für eine vollkommen freistehende Immobilie als auch eine so genannte Doppelhaushälfte gelten. Rein bautechnisch betrachtet handelt es sich nur bei freistehender Art des Hauses um ein echtes Einfamilienhaus. Aus welchem Blickwinkel man es auch angehen mag: Einfamilienhäuser bergen für Familien verschiedene angenehme Vorteile, die aus Furcht vor den hohen Kosten der Finanzierung schnell vergessen werden.
Sich für ein eigenes Wohnhaus zu entscheiden, ermöglicht beispielsweise die Anschaffung eines Gartens, an dem nicht allein der Nachwuchs seine helle Freude haben wird. Auch aus Kostengründen sind Einfamilienhäuser durchaus eine gute Investition. Während Mieter ständig höheren Ausgaben für Energiekosten und eben die Mietzahlungen mehr oder weniger machtlos gegenüber stehen, können Einfamilienhaus-Besitzer schon bei der Bauplanung die Errichtung eines Niedrigenergiehauses in Betracht ziehen. Für die Finanzierung kann die Entscheidung für moderne Bauweisen durchaus positive Auswirkungen haben. Alternative Heiztechniken können das Einfamilienhaus günstig beheizbar machen. Auf diese Weise wird sogar zusätzlich zum Geldbeutel die Umwelt beim Bau neuer Einfamilienhäuser geschützt.