Den Körper entgiften durch Heilfasten

Gesunde Erwachsene können im Allgemeinen problemlos eine Fastenkur durchführen. Beim Fasten geht es darum, über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf gewisse Nahrungsbestandteile oder komplett auf feste Nahrung zu verzichten. Fasten ist aber nicht gleichzusetzen mit Hungern, denn dem Körper werden je nach Fastenform Gemüsebrühen, Säfte, Molke oder andere Produkte zugeführt.

Worum geht es beim Heilfasten? Der Körper soll entgiftet und von Schlacken und Schadstoffen befreit werden. Viele Anhänger des Heilfastens sind der Ansicht, dass die körpereigenen Abwehrkräfte dadurch gestärkt und bestimmte, vor allem chronische Gesundheitsprobleme verbessert werden können. Heilfasten bietet darüber hinaus einen guten Einstieg bei einer geplanten Ernährungsumstellung.

Es ist sinnvoll, die Fastenkur unter Aufsicht eines Arztes zu absolvieren oder zumindest vor dem Fasten einen Arzt zu konsultieren. Viele Kliniken bieten inzwischen solche Kuren an, die von ausgebildeten Fachärzten begleitet werden. Beim Fasten kommt es im Körper zu Stoffwechselveränderungen, die wiederum zur vermehrten Ausschüttung des Glückshormons Serotonin führen. Viele Fastende fühlen sich daher nach einigen Tagen ohne feste Nahrung besonders wohl und leistungsfähig. Jedoch sollte eine Fastenkur nicht länger als zehn Tage dauern. Gibt man vorher auf, kann es zu Verdauungsstörungen kommen. Bereits nach dem vierten Fastentag wird der Körper entgiftet, wobei vor allem nach dem siebten Tag große Mengen an Schadstoffen ausgeschieden werden. Nach dem Fasten ist es notwendig, den Körper wieder langsam an die Aufnahme fester Nahrung zu gewöhnen.


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