Designermode steht für faszinierende Vielfalt und Kostspieligkeit
Designermode übt auch immer eine Prestigefunktion aus, denn die breite Masse kann es sich für gewöhnlich nicht leisten, ein Haute Couture-Abendkleid von Chanel oder Dolce & Gabbana zu kaufen. Namhafte Modedesigner wie Armani schaffen wunderschöne Kreationen für ihre gut betuchte Kundenklientel, zu der Promis und gekrönte Häupter ebenso zählen wie Großindustrielle. Auf den jährlich stattfindenden Fashionweeks stolzieren Models mit atemberaubenden Kleidern über die Laufstege und die ganze Welt schaut zu.
Designermode kann schrill, extravagant, aber auch alltagstauglich sein. Es wird in zwei Kategorien unterschieden. Zum einen gibt es die Haute Couture, die besonders zahlungskräftigen Kunden die Möglichkeit gibt, Aufsehen durch Designermode zu erregen und echte Statussymbole zu tragen. Zum anderen können auch Normalsterbliche Abendkleider von bekannten Modedesignern kaufen, wenn es sich um so genannte Ready-to-wear-Kollektionen handelt. Diese sind im Gegensatz zur Haute Couture nicht maßgeschneidert und werden in Boutiquen in Standard-Größen verkauft.
Designerkollektionen garantieren die Verwendung exquisiter Materialien und eine hervorragende Verarbeitungsqualität. Auch die Schnittführung ist in der Regel etwas Besonderes. Kleider machen Leute – dieser Ausspruch hat absolute Gültigkeit, wenn es sich um Designermode handelt. Besonders Abendmode, die von bekannten Designern entworfen wurde, wird von den Kunden geschätzt. Auf Partys können Trägerinnen eines solchen Abendkleides sicher sein, aufzufallen und bewundert, manchmal auch neidisch beäugt zu werden. Wer es sich leisten kann, hat die Möglichkeit, den aktuellen und ständig wechselnden Modetrends in punkto Formen und Farben zu folgen. Designermode ist natürlich in erster Linie kommerziell, doch sie steht zugleich auch für höchste Schneiderkunst. Sie hat insofern auch einen künstlerisch-ästhetischen Anspruch und ist daher aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.