Die Gartenhecke als wichtiger Lebensraum
Hecken übernehmen in unserer Landschaft viele wichtige Funktionen. Das ganze Jahr über bieten sie zahlreichen heimischen Tierarten wie Vögeln, Insekten, Reptilien oder kleinen Säugetieren einen angemessenen Lebensraum. Hecken sind außerdem natürliche Windbremsen, schützen vor Erosion, helfen dabei, die Luft zu reinigen und sind außerdem ein besonderes Element der Landschaftsgestaltung und haben für die Menschen einen Erholungswert. Hecken gilt es deshalb zu schützen.
Immer mehr Gartenbesitzer entscheiden sich auch für die Anpflanzung einer Hecke. Sie gewährt Sicht- und Windschutz, passt gut zur natürlichen Umgebung des Gartens und belebt ihn. Belohnt wird der Gartenbesitzer für sein Engagement mit dem Anblick der unterschiedlichsten Lebewesen und angenehmem Vogelgezwitscher in der Hecke. Für den Artenreichtum in einer Hecke sind vor allem das vergleichsweise große Nahrungsangebot, der Wechsel von Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie ihre Struktur verantwortlich. Die Anpflanzungen bieten Tieren Schutz. Sie können ungefährdet nisten, ruhen, sich verbergen oder überwintern.
Wer eine Gartenhecke sein Eigen nennt, möchte natürlich, dass sie jederzeit einen gepflegten Anblick bietet. Zu diesem Zweck werden die Triebe der Heckenpflanzen und auch größere Äste alljährlich zurück geschnitten. Aus Sicht der Biologen ist es aber problematisch, die Hecken zum Zeitpunkt der Fortpflanzungs- und Brutzeit der Heckenbewohner im Frühling und Sommer zu schneiden. Nistplätze können verloren gehen oder sogar die gesamte Brut. Daher ist es ratsam, Hecken im späten Herbst, Winter und zeitigem Frühjahr zu schneiden. Wer die Hecke dann großzügig stutzt, muss im Sommer meist nicht mehr nachschneiden.
