Die wärmegedämmte Klima-Bodenplatte
Wärmegedämmte Klimabodenplatten sind eine gute Grundlage für Häuser in Fertigbauweise. Denn diese werden aus Zeit- und Kostengründen häufig ohne Keller und somit besonders nah am kühlen Erdreich errichtet. Aufgrund ihrer guten Dämmung und des daraus resultierenden niedrigen U-Wertes, erfüllen die so genannten Energiespar-Bodenplatten die Anforderungen der Energieeinsparverordnung.
Der Aufbau einer Klimabodenplatte kann binnen zwei Tagen erfolgen. Zunächst wird der Erdboden abgetragen, anschließend werden die Schalungselemente verlegt. Ein Sockel aus Zement bildet die äußere Begrenzung. Der untere Bereich der Bodenplatte besteht aus einer Flächendämmung, die speziell bei erdberührenden Bauteilen verwendet wird.
In die darauf folgende Stahlbetonsohle kann auf Wunsch des Bauherren eine Fussbodenheizung eingebracht werden. Die Stahlbetonsohle bildet gleichzeitig den oberen Abschluss des Fundaments. Durch das Abziehen und das anschließende Glätten des Betons, kann auf Estrich als Untergrund für den Bodenbelag gänzlich verzichtet werden.
Entscheidet sich der Bauherr für eine Klima-Bodenplatte, spart er nicht nur wertvolle Bauzeit, sondern senkt langfristig auch die Energie- und Heizkosten seines Eigenheims. Besonders wohnfreundlich wird die energiesparende Bodenplatte mit der bereits erwähnten, intergrierten Fußbodenheizung.