Direkte und indirekte Kosten durch das Auto

Die Anschaffung des deutschen liebsten Kind nämlich eines Auto verursacht nicht unbeträchtliche Kosten. Da ist zunächst der Anschaffungspreis zu berappen. Hierbei handelt es sich in der Tat um ein kleines Vermögen, welches für die Begleichung des Kaufpreises von Nöten ist. Diese Vermögen steht für andere Verfügungsmöglichkeiten nicht mehr bereit. Dies könnten der Hauskauf oder einfach die Finanzierung des Lebensunterhaltes. Während der Einsatz des Vermögens sonst Zinsen abwirft, tritt beim Besitz eines Autos automatisch ein Wertverlust ein, der nicht unbeträchtlich ist.

Neben der Anschaffung will ein Auto aber auch unterhalten werden. Die notwendige Betankung verzerrt ständig liquide Mittel, zudem muss das Auto versichert werden. Die Versicherungen sind auch nicht gerade billig. Ferner müssen für das Auto auch noch Steuern entrichtet werden. Würden sich die Autofahrer einmal die tatsächlichen „total costs of ownership“ berechnen, oder auch nur die Vollkosten, die das Fahren von einem Kilometer erfordert, würden insbesondere die Städter sicher umdenken.

Eine sinnvolle Alternative zum Autokauf sind Car-Sharing-Modelle. Hier entrichtet man einen Clubbeitrag und zahlt ansonsten nur für die Nutzung des Autos. Das Geld, welches sonst zum Autokauf aufgewendet würde, kann sich so in aller Ruhe auf dem Konto verzinsen oder es steht für alternative Verwendungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Mit dem ersparten Geld kann man sehr viele Kilometer in Stadteilautos, Taxis, Bussen und Bahnen fahren, ohne dass es teurer wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich dann auch nicht so ärgern muss, weil man mal wieder einen Termin mit der Autowerkstatt machen muss. Kein Auto zu besitzen, ist also finanziell sehr attraktiv und zudem Stress vermindernd.


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