Einbruchschutz durch vorausschauendes Verhalten und Sicherheitseinrichtungen

Viele Einbrüche in Wohnungen und Häuser können verhindert werden, wenn entsprechende Sicherheitsmaßnahmen seitens der Bewohner ergriffen werden. Mechanische Sicherungen machen Dieben das Leben schwer, aber auch Alarmsysteme oder Bewegungsmelder schlagen so manchen Langfinger in die Flucht.

Bei der Gebäudesicherung kommt Einbruch hemmenden Fenstern und Türen besondere Bedeutung zu, denn sie lassen sich nicht so ohne weiteres überwinden. Bei jedem Einbruch spielt der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Ein Einbruch muss schnell und möglichst geräuschlos vonstatten gehen, um unbemerkt zu bleiben. Deshalb ist es so wichtig, in Einbruch hemmende Außentüren sowie Balkon- und Terrassentüren und Fenster zu investieren. Häufig ist es möglich, bereits vorhandene Türen und Fenster nachzurüsten.

Verlassen Bewohner das Haus, sollten sie immer überprüfen, ob alle Fenster geschlossen und die Haustüren mindestens zweimal abgeschlossen sind. Rollläden immer nur nachts schließen, niemals am Tage. Geschlossene Rollläden am Tag signalisieren Ganoven, dass niemand im Haus ist. Es ist immer empfehlenswert, dass das Haus einen bewohnten Eindruck macht. Wer also in den Urlaub fährt, sollte freundliche Nachbarn bitten, hin und wieder abends die Beleuchtung einzuschalten. Man kann aber auch Zeitschaltuhren mit Lampen koppeln, so dass zu bestimmten Zeiten das Licht an- und ausgeht. Licht wirkt generell abschreckend. Gefährdete Bereiche, aber auch Zugangswege sollten daher beleuchtet sein.


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