Espresso – Heisser Genuß aus der Espressomaschine
Espresso ist ein – zumindest gefühlt – sehr starker Kaffee, der jedoch besonders schonend zubereitet wird. Eine Tasse Espresso enthält relativ viel Espresso (daher ein gefühlt starker Kaffee!). Da eine Espressotasse aber verhältnismäßig klein ist, enthält ein Espresso weniger Koffein als eine normale, konventionelle Tasse Kaffee. Der Name Espresso wurde nicht aus dem schnellen Herstellungsverfahren für den kleinen Schwarzen unter den Kaffee abgeleitet. Vielmehr stammt das Wort vom italienischen „espressivo“ ab, was soviel bedeutet wie, „eigens für den Gast zubereitet“. Diese Herkunft erklärt sich durch die großen und teuren Espressomaschinen, die zunächst nur in Bars und Restaurants standen. Somit wurde der Espresso in den Anfangsjahren ausschließlich explizit für den Gast hergestellt, weil Espressomaschinen in Privathaushalten jahrzehntelang unüblich waren.
In den letzten Jahren ist der Espresso auch in Deutschland in aller Munde. Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen sind zu einer Art Statussymbol in der Küche geworden. Gleichzeitig kommen immer bessere Qualitäten von Espresso-Bohnen in die Regale von Einzelhandel und Supermärkten. Eine Vorreiterrolle spielen dabei italienische Röster. Mit der Firma „Moema Espresso Republic“ trat aber unlängst ein Anbieter auf den Plan, der Gourmet-Espresso aus Brasilien bezieht und auch vor Ort auf schonende Weise rösten lässt. Das Ergebnis überzeugt Kaffeeexperten und -Liebhaber gleichermaßen.
Aus den Espressobohnen lässt sich auch ein hervorragender Eiskaffee zubereiten. Dabei sollte der aus dem Bohnen aufgebrühte Kaffee über Nacht im Kühlschrank stehen (zugedeckt, damit dieser keine Aromen aus dem Kühlschrank annimmt). Ergänzt man dann am nächsten Tag etwas kalte, fettarmer Milch und etwas flüssigen Süßstoff sowie eine Kugel Vanilleeis, dann ergibt dies einen sehr erfrischenden Kaffeegenuss!