Falten den Kampf ansagen

Die Faltenentstehung ist ein ganz natürlicher Prozess, der durch die Hautalterung bedingt ist. Verstärkt wird die Faltenbildung zum Beispiel durch zu häufigen Aufenthalt im Sonnenlicht oder durch das Rauchen. Viele empfinden Falten als störend und unterziehen sich deshalb einer Faltenentfernung.

Die Hautglättung kann dabei durch unterschiedliche Verfahren erfolgen. Möglich ist unter anderem eine Faltenunterspritzung im Rahmen der Botox-Behandlung. Auch die Eigenfett-Unterspritzung oder Lasertherapien sind gängige und Erfolg versprechende Methoden. Mit Hilfe der Eigenfettbehandlung können Falten verschiedener Gesichtsbereiche behandelt werden, so lassen sich Stirnfalten, Lachfalten der Wange oder Falten zwischen Mundwinkel und Nasenflügel auf diese Weise behandeln.

Eigenfett wird als körpereigene Substanz in der Regel besser vom Organismus angenommen als andere Mittel. Allerdings wird es auch relativ schnell wieder abgebaut, so dass erneute Eingriffe erforderlich sind. Die Eigenfettzellen werden unauffälligen Körperpartien entnommen und nach entsprechender Reinigung meist in örtlicher Betäubung unter die Haut gespritzt.

Daneben ist die Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin, auch als Botoxbehandlung bekannt, ein sehr häufig angewandtes Verfahren. Vor allem bei Stirnfalten und seitlichen Augenfalten, den so genannten Krähenfüßen, wird Botox oft eingesetzt. Unerwünschte Wirkungen als Folge des Eingriffs sind häufig zeitlich begrenzt. Es kommt manchmal zu Blutergüssen, seltener zu Blutungen oder Infektionen bzw. allergischen Reaktionen und Pigmentveränderungen. Die Faltenbehandlung gehört zu den am häufigsten vorgenommenen schönheitschirurgischen Eingriffen.


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