Farne als Unterpflanzung für Gartengehölze
Seit Jahrmillionen gibt es auf der Erde Farne. Besonders im Karbon, vor vierhundert Millionen Jahren, waren Farne gemeinsam mit Bärlapp- und Schachtelhalmgewächsen präsent und formten gewaltige Wälder. Die Steinkohle, die heute gefördert wird, geht auf diese vorzeitlichen Wälder zurück.
Farne sind relativ anspruchslos und deshalb in Gärten beliebt. Mittlerweile sind bereits auch winter- und immergrüne Farnarten im Fachhandel zu haben. Die meisten Farne wachsen bevorzugt an schattigen und halbschattigen Standorten und lieben feuchte sowie nährstoffreiche Böden. Sie kommen auch an hellen Standorten zurecht, vorausgesetzt sie sind nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Zusätzlichen Dünger müssen die Sporenpflanzen nicht bekommen.
Einen idealen Standort finden die Pflanzen unter älteren Laubbäumen, denn aus dem im Herbst abfallenden Laub entwickelt sich Humus, dessen Nährstoffe die Farne aufnehmen. Mit Bäumen und darunter gepflanzten Farnen können Hobbygärtner ein echtes Waldidyll schaffen. Farne sind somit wichtige Elemente bei der Gartengestaltung. Doch nicht nur in Kombination mit Bäumen werden Farne zum optischen Highlight. Sie wirken auch im Verein mit blühenden Blumen wie Anemonen, Maiglöckchen, Christrosen oder Schlüsselblumen sehr attraktiv.
Farne haben ein charakteristisches Aussehen, für das vor allem die Form ihrer Blätter bzw. Wedel verantwortlich ist. Farne werden unter optimalen Bedingungen Jahrzehnte alt und benötigen im Laufe der Zeit mit zunehmender Größe ausreichend Platz. Das sollte beim Anpflanzen berücksichtigt werden.