Fertighaus – mehr Platz zum Wohnen
Ein Fertighaus weist gegenüber dem Massivhausbau einige Besonderheiten und Vorteile auf. Zum einen kann es in sehr kurzer Zeit errichtet werden, da die einzelnen Elemente industriell vorgefertigt und am Baustandort montiert werden. Für den Bauherrn kann der schnelle Bauverlauf mit einer beachtlichen Kostenersparnis einhergehen, weil beispielsweise Mietkosten und Kreditbelastungen eingespart werden, die bei einer längeren Bauzeit anfallen würden. Vor allem im Einfamilien-Hausbau finden diese Häuser zunehmend hohen Absatz. Z
um anderen wird beim Haus Fertigbau sehr präzise und millimetergenau gearbeitet, so dass sich bei der Endmontage keine Probleme und zusätzliche Kosten durch Änderungen ergeben. Ein besonderer Vorzug von Fertighäusern besteht darin, dass sie im Gegensatz zu Massivhäusern den verfügbaren Raum optimal ausnutzen, da bei gleich guter Isolierung die Wände viel dünner sind als bei einem Massivhaus. Dies schafft deutlich mehr Wohnfläche.
Äußerlich bestechen Fertighäuser durch eine attraktive Optik und durch Nutzung baubiologischer Erkenntnisse liegt auch das Wohngefühl im Fertighaus nicht hinter dem eines Massivhauses zurück. Prinzipiell werden die Häuser in Ausbauhaus und schlüsselfertiges Haus unterschieden, wobei beim Ausbauhaus der Bauherr beim Innenausbau mitarbeiten und so zusätzlich Kosten einsparen kann. Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, kann sich ein schlüsselfertiges Haus errichten lassen.
Als Bodenbeläge kommen in einem Fertighaus dieselben Formen wie im Massivhaus infrage. Beliebt sind Holz-, Kork- oder neuerdings auch Bambusparkett (franz. "parquet de bambou"). Umweltbewusste Bauherren werden bei ihrem Haus auch auf eine umweltgerechte Planung achten. Viele erneuerbare Verfahren wie Solar- und Photovoltaiktechnik, adäquates Wassermanagement, ökologische Heizsysteme und anderes können in ein Fertighaus integriert werden. Auch in dieser Beziehung stehen Fertighäusern Massivhäusern also nicht nach
