Fertigparkett in drei Schritten selbst verlegen
Wer sein Parkett selbst verlegen und dadurch Geld sparen möchte, sollte auf einige wichtige Dinge achten, denn nur so hält die Freude am neuen Holzfussboden lange an:
1. Vorbereitung:
Damit sich das zu verlegende Parkett dem Raumklima anpassen kann – Holz zieht sich bei Kälte zusammen und dehnt sich bei Wärme aus – sollten die Pakete bereits ein bis zwei Tage vor der eigentlichen Verarbeitung im entsprechenden Zimmer liegend aufbewahrt werden. Dies gilt für Massivholzparkett, das noch nicht vorbehandelt ist genauso wie für Fertigparkett.
2. Trittschalldämmung:
Der Untergrund muss vollständig eben sein, das heißt ohne Schmutz oder baubedingte Unebenheiten. Außerdem muss er trocken sein, bevor mit den Arbeiten begonnen wird. Als nächstes wird die so genannte Trittschalldämmung auf dem Estrich ausgebreitet, damit sich die Schritte auf dem Boden später nicht auf die anderen Räume übertragen. Für zügiges Verlegen ist bei einigen Fertigparkett-Sorten der Schallschutz bereits als unterste Schicht angebracht – ganz zuoberst befindet sich eine mehrere Millimeter starke Holzschicht, darunter parallel angegordnete Massivholzstäbe sowie als unterer Abschluss eine Schicht Funierholz.
3. Verlegung:
Das Fertigparkett wird nun vorsichtig zusammengesteckt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass ringsum im Raum eine Dehnungsfuge entsteht. Denn nur so kann sich das verlegte Holz, wie bereits erwähnt, bei Wärme ausdehnen. Kleine Hölzer helfen dabei, einen gleichmäßigen Abstand zur Wand zu erhalten. Die so entstandenen Fugen können im Anschluss an das Verlegen leicht durch aufgenagelte Randleisten verdeckt werden.
