Festgeld – sicher durch die Krise

Für die Anleger ist es nicht nur in Deutschland denkbar kompliziert, derzeit die sinnvollste Geldanlage ausfindig zu machen, um überhaupt mit dem vorhandenen Kapital ein wenig Rendite zu erzielen. Festgeld und Tagesgeld waren vor wenigen Monaten noch die beste Alternative, denn mit einem Zinssatz von vereinzelt deutlich über fünf Prozent könnten die Offerten alle anderen sicheren Anlageformen weit hinter sich lassen.

Inzwischen sucht man ein Festgeldkonto mit derart hohen Konditionen eher vergeblich. Sinnlos ist das Modell Festgeld deswegen jedoch noch lange nicht. Denn die Zinsen scheinen auch weiterhin so sinken. Nur noch um zwei Prozent erhalten Kunden bei Banken für ihr flexibel oder fest verzinstes Geld. Dank der niedrigen Inflationsrate fällt die Rendite einerseits kaum geringer aus als zum Jahresende.

Zudem können Anleger, die von einer fortgesetzten Zinssenkung ausgehen, über die Investition in Festgeld dafür sorgen, dass sie entspannt über die gesamte Laufzeit mit ansehen können, wie die Zinsen sinken, ohne sich dabei Sorgen machen zu müssen. Sinnvoll scheinen derzeit Laufzeiten zwischen sechs und 12 Monaten beim Festgeld. Innerhalb dieser Fristen erwarten Finanzexperten zunächst keine gravierenden Festgeld-Veränderungen im positiven Sinne. Sinkende Erträge müssen die innerhalb dieser Fristen nicht fürchten, weil der Festgeld Zinssatz gilt, der zum Zeitpunkt der Kontoeröffnung Gültigkeit hatte.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Anleger, Banken, Festgeld, Festgeldkonto, Geldanlage, Inflation, Laufzeit, Rendite, Tagesgeld, Zinsen.
44 queries in 0,482 seconds
nach oben