Forsythien bringen schon früh im Jahr Farbe in den Garten

Zu den beliebtesten Ziersträuchern im Garten zählt die Forsythie, die zur Familie der Ölbaumgewächse gehört. Der Strauch mit den charakteristischen gelben Blüten kann bis zu vier Meter hoch wachsen und wirkt freistehend ebenso attraktiv wie in Kombination mit anderen Gehölzen. Im Garten hat die Forsythie eine rein dekorative Funktion, denn Insekten wie Bienen meiden die Pflanze. Forsythien sind bei Gartenbesitzern vor allem deshalb beliebt, weil sie so zeitig im Jahr ihre Blütenpracht präsentieren – wenn es ringsum eher noch trist aussieht. Auch die Wohnung beleben abgeschnittene Forsythienzweige. In einer Bodenvase angeordnet, bilden sie einen schönen Blickfang.

Man sollte den Strauch unmittelbar nach der Blüte zurück schneiden. So wird gewährleistet, dass auch im kommenden Gartenjahr Blüten ausgebildet werden. Lediglich bei dichten Forsythienhecken ist aus ökologischen Gründen auf einen Rückschnitt zu verzichten, um Vögel nicht beim Brüten zu stören. Es reicht hier aus, die aus der Hecke hervor ragenden Neutriebe zu kürzen. Ursprünglich stammen Forsythien aus dem asiatischen Raum, die im Handel erhältliche Hybride kommt aber problemlos mit den hierzulande vorherrschenden Klimabedingungen zurecht. Sämtliche Pflanzenteile der Forsythie sind schwach giftig. Jedoch kommt es beim Menschen nur zu Vergiftungserscheinungen, wenn größere Mengen davon aufgenommen werden.

Der anspruchslose Zierstrauch kommt mit ganz unterschiedlichen Standorten und Bodenbedingungen zurecht und verträgt sowohl Sonne als auch Schatten. Forsythien mögen viel Feuchtigkeit, vertragen allerdings keine Staunässe. Für gute Drainage muss daher gesorgt sein. Wird ausreichend Mulch um den Strauch verteilt, muss auch bei trockenem Wetter nicht gewässert oder gedüngt werden.


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