Frühjahrsmüdigkeit: Gesunde Ernährung, Sport und Wechselduschen helfen

Wenn ringsum die Natur im Frühling ergrünt und erblüht, haben nicht wenige Menschen unter der so genannten Frühjahrsmüdigkeit zu leiden. Bemerkbar macht sich dieses Phänomen in den Monaten März bis Mai durch eine geringere Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, verbunden mit häufigem Gähnen, man fühlt sich schlapp und antriebslos. Einige Betroffene klagen noch über Wetterfühligkeit und auch Kopfschmerzen können vorkommen.

Noch ist nicht ganz klar, warum manche mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen haben. Mediziner bringen die Erscheinung aber mit dem Hormonhaushalt in Zusammenhang. Eine Rolle sollen unter anderem das Glückshormon Serotonin, das Schlaf fördernde Hormon Melatonin und noch weitere Hormone spielen. Bei zunehmender Tageslänge stellt sich der Hormonhaushalt im menschlichen Organismus um, der Körper wird belastet und dies äußert sich unter anderem durch Müdigkeit. Mit gesunder Ernährung kann man gegen die Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen. Der Körper braucht jetzt mehr Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse und Säften sowie leicht verdauliche Eiweiße. Die Nahrung sollte in mehreren kleinen Mahlzeiten zu sich genommen werden, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten.

Sport und Bewegung an frischer Luft wirken sich ebenfalls positiv auf die Frühjahrsmüdigkeit aus. Um den Kreislauf anzuregen, empfiehlt sich des Weiteren regelmäßiges Wechselduschen. Die Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit, die Symptome verschwinden mit der Zeit. Falls die Beschwerden allerdings anhalten, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um organische Erkrankungen auszuschließen.


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