Fußpilz: Vorbeugung und Behandlung

Infektionen mit Hautpilzen treten sehr häufig auch am Fuß auf. Millionen Menschen leiden mittlerweile hierzulande unter Fußpilz, der leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Wenn an Fußpilz Erkrankte barfuß laufen, hinterlassen sie dabei kleine, infizierte Hautschüppchen, die sich wiederum bei anderen Barfußgängern festsetzen können und dadurch auch bei diesen Menschen Fußpilz auslösen.

Die Gefahr, sich mit Fußpilz zu infizieren, ist besonders hoch in öffentlichen Einrichtungen wie Sportstätten, Saunen, Campingplätzen oder Whirlpools. Deshalb sollte niemand in Gemeinschaftsduschen, Hotelzimmern, Solarien oder Schwimmbädern barfuß gehen, sondern stattdessen Badeschuhe oder Flipflops tragen. Auch durch kleine Hautrisse oder Wunden gelangen die Erreger leichter in die Haut. Pilzbefall wird außerdem begünstigt durch das häufige Tragen von Turnschuhen und anderen dicht schließenden Schuhen, durch Diabetes oder ein geschwächtes Immunsystem.

Äußerlich kann man Fußpilz erkennen anhand der starken Schuppung an den Fußsohlen, auftretende Rötung oder mitunter an Bläschenbildung. Manchmal sind auch die Zehenzwischenräume betroffen. Oft kommt es zu Beeinträchtigungen wie Jucken oder Brennen der Haut. Hautärzte können Fußpilz problemlos diagnostizieren. Bei der Behandlung der Erkrankung werden pilztötende Präparate in Form von Cremes oder Sprays oder auch natürliche Heilmittel wie Aloe Vera Produkte angewandt. Betroffene können darüber hinaus selbst etwas tun, indem sie die Füße nach einem Bad oder Fußbad stets gut abtrocknen und insbesondere auch die Zehenzwischenräume trocken halten. Man sollte ausschließlich Strümpfe tragen, die bei fünfundneunzig Grad Celsius gewaschen werden können. Auch benutzte Handtücher gehören in die Kochwäsche.


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