Garagen: Schutz für das Auto

Im Vergleich zum offenen Carport handelt es sich bei der Garage um eine abschließbare Abstellmöglichkeit mit festen Wänden für Fahrzeuge wie PKW, Motorräder oder Fahrräder. Das Fahrzeug ist in der Garage vor den Witterungseinflüssen und vor Diebstahl oder Vandalismus gut geschützt.

Neben der Einzelgarage gibt es auch Doppelgaragen oder Großgaragen, in denen mehrere Fahrzeuge oder zum Beispiel auch Gartengeräte wie Rasenmäher und –Traktoren diebstahlsicher abgestellt werden können. Aus Kostengründen entscheiden sich viele für robuste und preiswerte Garagenformen. Beliebt sind unter anderem Fertiggaragen aus Beton, doch auch die Holzgarage findet ihre Anhänger. Bei einer Nutzfläche bis zu einhundert Quadratmetern gilt die Garage gemäß Baurecht als Kleingarage. Sie ist die wohl am häufigsten vorkommende Garagenform.

Eine Massivgarage verfügt über ein Garagentor, für das bei Bedarf auch ein eigener Antrieb eingebaut werden kann. Wer seine Garage selber bauen möchte, hat vieles zu beachten. Vor dem Bau ist häufig eine Baugenehmigung einzuholen. Für den Bau einer Garage wird eine geeignete Bodenplatte benötigt, wobei die Dicke der Betonschicht von der späteren Nutzung und von der Bodenbeschaffenheit abhängig ist. Im Zweifelsfall sollte ein Statiker hinzugezogen werden. Die Bodenplatte kann selbst erstellt, aber auch von Fachfirmen angefertigt werden.

Für eine Garage als Unterstellplatz reicht ein einfacher Wandaufbau aus, bei beheizten Garagen ist jedoch der Wärmedämmung Aufmerksamkeit zu schenken. Garagenbauer können viele hilfreiche Informationen zu Baustoffen, aber auch Bauanleitungen und Garagen-Bausätze im Internet finden.


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