Gärtnern und Garten im Sommer

Während im Frühjahr und im Herbst in einem Garten die meisten Arbeiten anfallen, können es Gartenbesitzer im Sommer etwas ruhiger angehen lassen und die Früchte ihrer Arbeit genießen. Ob gut geschnittene Rasenflächen, üppig blühende Blumenbeete oder der Gartenteich – dem Hobbygärtner bieten sich viele erfreuliche Anblicke.

Das bedeutet allerdings nicht, dass in den Sommermonaten gar nichts zu tun ist. Auch während der heißen Jahreszeit fallen notwendige Tätigkeiten an. Im Vordergrund steht nun regelmäßiges und richtiges Bewässern der Pflanzen. Nicht alle Zier- und Nutzpflanzen stellen dieselben Anforderungen. Es muss also den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend gegossen werden. Ist das Wetter besonders trocken und heiß, muss häufiger bewässert werden. Dafür bieten sich die frühen Morgen- oder die späteren Abendstunden an. Keinesfalls sollte bei Sonnenschein gegossen werden, denn die Blätter empfindlicher Pflanzen könnten dadurch verbrennen.

Neben dem Wässern ist auch dem Düngen im Sommer viel Aufmerksamkeit zu schenken. Viele Blumen, Ziergehölze, aber auch Rasenflächen haben einen relativ hohen Nährstoffbedarf, der durch richtiges Düngen gedeckt werden kann. Wenn auch Gehölze überwiegend in den Wintermonaten zurück geschnitten werden, kann auch bei manchen Pflanzen ein Sommerschnitt erforderlich sein. So werden die meisten Laub abwerfenden Gehölze, die im Frühjahr blühen, nach ihrer Blüte zurück geschnitten. Der Sommer ist auch eine gute Jahreszeit, um attraktive Kübelpflanzen zu vermehren. Gleich bleibend warme Temperaturen sorgen für beschleunigte Wurzelbildung bei den Stecklingen.


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