Gartenteich: Reinigung im Frühjahr ist wichtig
Mit dem Einzug des Frühlings beginnt auch wieder die Gartensaison. Viele Arbeiten fallen jetzt an und auch der Gartenteich bedarf nach der Ruhephase der Pflege. Grundsätzlich kann mit den Wartungsarbeiten am Teich begonnen werden, wenn die Wassertemperatur durchgehend zehn bis zwölf Grad Celsius beträgt. Vorher aktiv zu werden hat wenig Sinn, denn wenn sich Fische im Teich befinden, sind diese bei kälteren Temperaturen noch zu inaktiv, sodass sie bei den Reinigungsmaßnahmen verletzt werden könnten.
Gartenbesitzer machen ihren Teich fit für den Frühling und Sommer, indem sie alle abgestorbenen Pflanzenteile und Pflanzen aus dem Gewässer entfernen. Dies gelingt recht gut mit einem einfachen Teichkescher. So können auch Pflanzenreste vom Teichgrund gekeschert werden. Zu stark wuchernde Wasserpflanzen werden geteilt. Beim Einpflanzen ist darauf zu achten, dass ausreichend große Abstände eingehalten werden, damit sich die Pflanzen gut entwickeln können.
Um das ökologische Gleichgewicht des Teichs nicht zu beeinträchtigen, sollte nach Möglichkeit kein vollständiger Wasseraustausch vorgenommen werden. Mitunter ist es aber unumgänglich, den Gartenteich von Grund auf zu sanieren. In diesem Fall müssen die Fische eine Zeit lang in einem großen Wasserbehälter untergebracht werden. Nun kann der Teichbesitzer auch die sonst nicht erreichbaren Flächen wie die Teichfolie gründlich reinigen. Hierbei ist aber Vorsicht geboten, damit die Folie nicht beschädigt wird. Nach der Reinigung kann der Teich wieder mit Wasser befüllt werden. Zuletzt werden die schwimmenden Wasserpflanzen in Position gebracht. Einige dieser Pflanzen bieten einen natürlichen Schutz gegen zu starken Algenwuchs.