Gemüsegarten anlegen und dabei richtig planen
Frisches Gemüse ist zwar ganzjährig im Lebensmittelhandel erhältlich, trotzdem gehen viele Hobbygärtner dazu über, Gemüse für den eigenen Bedarf selbst im Garten anzubauen. Einerseits macht es Spaß und erfüllt mit Stolz, selbst Salat, Kartoffeln, Bohnen oder Kohl und Tomaten sowie Gurken anzubauen und zu ernten, andererseits weiß man ganz genau, dass das eigene Gemüse unbelastet von Pflanzenschutzmitteln und anderen Schadstoffen ist und damit einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung für die Familie leistet.
In jeden Hausgarten kann ein Nutzgarten integriert werden. Auch Folienzelte und Gewächshäuser sind eine Alternative, um schon relativ früh im Jahr verschiedene Gemüsearten zu ernten. Wer einen Gemüsegarten anlegen möchte, sollte sich zuvor hinreichend Zeit für die Planung nehmen. Am besten eignen sich dafür die Wintermonate, in denen es draußen nicht so viel zu tun gibt.
Zunächst muss man wissen, was man wann anbauen möchte und ob die Standortverhältnisse den Anbau bestimmter Gemüsesorten zulassen. Dann empfiehlt es sich, den Gemüsegartengrundriss zu skizzieren. Die Beetbreite sollte einen Meter dreißig nicht überschreiten, damit man die Pflanzen auf den Beeten problemlos erreichen kann. Wenn man neben dem Gemüse Garten noch einen kleinen Kräutergarten anlegt, kann man zu jedem Gemüse noch die passenden Kräuter anbauen.
Wichtig ist auch, an die künftigen Wege zu denken. Ein Hauptweg muss vorhanden sein, außerdem auch mehrere Nebenwege zwischen den einzelnen Beeten, die wenigstens dreißig Zentimeter breit sein sollten. Werden die Wege nicht gepflastert oder anderweitig befestigt, kann man sie mit einer Schicht Hackschnitzel oder Rindenmulch versehen. So werden sie auch bei feuchtem Wetter nicht matschig. Der Hauptweg im Gemüsegarten sollte breiter als die Nebenwege sein, damit man auch Gartengeräte darauf abstellen kann.
